10 Fragen an die Gründer von movinary.de

By 22. August 2012Allgemein, Blog, Interviews
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Anfang des Monats ist ein neues Start-Up an den Start gegangen, was es ermöglicht in einfachen 3 Schritten aus Fotos coole Videos zu machen. Ich habe dem Gründerteam aus der Internethauptstadt Berlin 10 Fragen zu ihrem innovativen Foto Projekt gestellt.

 

1. Aus welchem Grund habt Ihr euch dazu entschlossen den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen bzw. den oft steinigen Weg eines online Startups zugehen?

Movinary:

Wir sind alle in der online Welt von Facebook und Co. aufgewachsen und lieben dieses schnelllebige Umfeld. Daher ist der Weg zwar steinig, aber dafür vertraut. Den Schritt in die Selbständigkeit sind wir bereits als Studenten gegangen und kennen daher kein anderes Leben. Wir wollten selbst etwas bewegen und nicht von lähmenden Hierarchien und langen Entscheidungswegen abhängig sein. Vor allem online Startups können sehr schnell agieren, da die Investitionskosten meist wesentlich geringer als bei den offline Startups sind.

2. Wie habt ihr euer Team aufgestellt und wer hat die Fäden in der Hand?

Movinary:

Das Gründerteam besteht aus fünf Leuten, die alle Kernkompetenzen im Unternehmen abdecken. Wir haben zwei Programmierer, die die gesamte Website betreuen und weiterentwickeln, einen Mathematiker, der für die Finanzen zuständig ist und einen Kommunikationswissenschaftler fürs Marketing und Public Relations. Komplettiert wird das Team vom Ideengeber und Geschäftsführer Maximilian (23), der den Laden lenkt und im Bereich Product und Business Development arbeitet.

3. Was ist movinary und wen wollt Ihr damit ansprechen?

Movinary:

movinary ist die digitale Erweiterung des Fotobuchs. Wir wollen den Leuten da draußen die Möglichkeit geben für jeden Anlass ein Video aus ihren Fotos zu machen. Nehmen wir ein simples Beispiel: Man war auf einer Hochzeitsfeier und hat viele Fotos gemacht. Ein Fotobuch lässt sich schwer an alle anderen Gäste verschicken. Also macht man mit movinary ein Hochzeitsvideo aus den Fotos und teilt das dann ganz einfach per E-Mail oder Facebook. Damit wollen wir alle Menschen ansprechen, die gerne Fotos machen und sie mit ihren Freunden und der Familie teilen. Sie sollen mit unseren Videos das Beste aus ihren Fotos herausholen können.

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4. Welche Formate und Auflösungen bietet ihr an und wie sieht das mit dem Thema Rechte und Musik aus?

Movinary:

Zurzeit bieten wir ein weboptimiertes Format von 640 x 360 Pixeln an. Es wird aber noch in diesem Jahr ein Upgrade auf HD geben. Die Videos werden dann eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel haben.

Zurzeit verwenden wir GEMA-freie Musik. Der eigene Musikupload wird aber ebenfalls noch dieses Jahr möglich werden. Da wir keine öffentliche Video Plattform wie YouTube sind, ist das Thema Rechte relativ entspannt.

5. Was unterscheidet euch von anderen Anbietern die beispielsweise Freeware zum Thema „Foto to Video“ anbieten?

Movinary:

Der wichtigste Unterschied ist sicherlich das Design. Ich kann natürlich einen kostenlosen Slideshow Maker benutzen. Dazu muss ich dann aber meistens eine Software runterladen und diese reiht die Fotos dann nur aneinander und wird keine anspruchsvollen Designs zur Verfügung stellen. Wir achten sehr darauf, dass nur hochwertige Video Vorlagen erscheinen und bieten mit unseren Upgrades wie HD und eigenem Musikupload den ein oder anderen Vorteil, den Freeware in der Form nicht bietet.

6. Wie sieht es mit der Finanzierung eures Projektes aus, seid ihr selbstfinanzierende Kreative oder habt Ihr Hilfe durch Venture Kapital erhalten? (wenn Nein plant Ihr Kapital einzuholen etc.)

Movinary:

Zurzeit sind wir noch komplett selbst finanziert. Allerdings überlegen wir mittelfristig einen Venture Capital Geber an Bord zu holen, da vor allem die Marketing Kosten imens hoch sind und das Team schnell wachsen muss.

7. Wo kann ich die Dienstleistungen und Features von Movinary nutzen oder anders gefragt wie siehts aus mit der Internationalisierung?

Movinary:

Zurzeit im deutschsprachigen Raum. Sobald wir eine gewisse Größe und Bekanntheit erreicht haben, wollen wir den Sprung ins nahe europäische Ausland wagen.

8. Wo seht ihr movinary in 2 Jahren?

Movinary:

Wir hoffen in 2 Jahren ein noch größeres Team zu haben und auf dem deutschen Markt als die perfekte Lösung für personalisierte Videos bekannt zu sein.

9. Viele Hochzeitsfotografen liefern Ihre Bilder zusätzlich zu klassischen Prints und einer DVD auch in Form eines Videos aus, plant ihr auch für professionelle Fotografen, individualisierte Angebote oder Backends zu schaffen die die Videoerstellung erleichtern?

Movinary:

Der B2B Sektor ist ein sehr spannender Bereich. Wir können uns vorstellen ganz individuelle Designs nach Wunsch der Fotografen anzufertigen, mit denen sie ihre Hochzeitsfotos sehr schnell in Videos verwandeln können. Denkbar wäre auch ein spezieller B2B Kundenbereich auf movinary.de. Dort könnten sich Fotografen dann in wenigen Klicks ihre eigenen Video Designs zusammenstellen.

10. Was benötigt ihr zurzeit am Dringensten um movinary noch schneller zum Erfolg zu führen bzw. womit wäre euch am Meisten geholfen?

Movinary:

Wir möchten sehr gern schon erste Kontakte zu Investoren aufnehmen. Darüber hinaus würden wir sehr gerne Vertriebspartner gewinnen, die movinary Produkte auf den eigenen Websites promoten. Im Prinzip alles was hilft, schnell eine große Reichweite aufzubauen.

So das klingt ja schon mal sehr vielversprechend. Wer jetzt mehr über movinary.de erfahren möchte, hat nun die Gelegenheit mittels folgenden Gutscheincodes (movinary2012) im Wert von 5 Euro das Angebot zu testen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen und Meinungen rund um das Thema Foto-Video und movinary in den Kommentaren mitteilt.

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